Die Zauberflöte - Singspiel in two acts K620 (1987 Digital Remaster), Act I:Wie stark ist nicht dein Zauberton...Schnelle Füße (Tamino, Pamina, Papageno, Monostatos, Sarastro, Chor) - Wolfgang Sawallisch/Bayerisches Staatsorchester.mp3
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Die Zauberflöte - Singspiel in two acts K620 (1987 Digital Remaster), Act I:Wie stark ist nicht dein Zauberton...Schnelle Füße (Tamino, Pamina, Papageno, Monostatos, Sarastro, Chor) - Wolfgang Sawallisch/Bayerisches Staatsorchester.mp3
[00:00.000] 作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart[00:01.063](Tamino spielt. Es kommen wilde Tiere von allen Arten hervor, ihm zuzuhören. Er hört auf, und sie fliehen. Die Vögel pfeifen dazu.)[00:22.287]TAMINO[00:22.289]Wie stark ist nicht dein Zauberton,[00:28.054]weil holde Flöte durch dein Spielen[00:38.860]selbst wilde Tiere Freude fühlen.[00:50.414]Wie stark ist nicht dein Zauberton,[01:01.550]weil holde Flöte durch dein Spielen[01:16.855]selbst wilde Tiere Freude -[01:22.123]Doch nur Pamina bleibt davon.[01:40.943]Pamina! Pamina! höre, höre mich! –[01:58.612]Umsonst, umsonst! –[02:04.510]Wo? wo? wo? ach wo, wo find’ ich dich? –[02:18.445](Papageno antwortet mit seinem Flötchen.)[02:20.018]Ha, das ist Papagenos Ton! –[02:27.046]Vielleicht sah er Pamina schon! –[02:30.122]Vielleicht eilt sie mit ihm zu mir! –[02:33.633]Vielleicht führt mich der Ton zu ihr (Papageno und Pamina kommen herbei.)[02:58.236]PAMINA und PAPAGENO[02:58.244]Schnelle Füße, rascher Mut,[03:01.249]schützt vor Feindes List und Wut.[03:04.789]Fänden wir Tamino doch,[03:07.157]sonst erwischen sie uns noch![03:11.060]Fänden wir Tamino doch,[03:13.597]sonst erwischen sie uns noch![03:17.920]PAMINA[03:17.921]Holder Jüngling! –[03:20.687]PAPAGENO[03:20.721]Stille, stille, ich kann’s besser! –[03:23.977](Papageno pfeift. Tamino antwortet von innen auf seiner Flöte.)[03:29.982]PAMINA und PAPAGENO[03:29.988]Welche Freude ist wohl größer,[03:33.246]Freund Tamino hört uns schon,[03:36.307]hieher kam der Flötenton.[03:39.819]Welch ein Glück, wenn ich ihn finde,[03:42.646]nur geschwinde, nur geschwinde![03:46.267]Welch ein Glück, wenn ich ihn finde,[03:48.426]nur geschwinde, nur geschwinde[03:55.661]MONOSTATOS (ihrer spottend)[03:55.663]Nur geschwinde, nur geschwinde...[03:58.778]Ha! – hab’ ich euch noch erwischt![04:02.799]Nur herbei mit Stahl und Eisen;[04:05.306]wart, man wird euch Mores weisen![04:08.320]Den Monostatos berücken! –[04:11.077]Nun herbei mit Band und Stricken,[04:13.367]he, ihr Sklaven kommt herbei! –[04:15.622]PAMINA und PAPAGENO[04:15.642]Ach! nun ist’s mit uns vorbei![04:17.862]MONOSTATOS[04:17.900]He! ihr Sklaven kommt herbei[04:20.886]PAPAGENO[04:20.912]Wer viel wagt, gewinnt oft viel![04:25.432]Komm, du schönes Glockenspiel,[04:27.942]laß die Glöckchen klingen, klingen,[04:30.464]daß die Ohren ihnen singen.[04:33.223](schlägt auf seinem Instrument. Monostatos und die Sklaven beginnen danach zu tanzen.)[04:43.082]MONOSTATOS und DIE SKLAVEN[04:43.143]Das klinget so herrlich, das klinget so schön![04:47.972]La ra la la la la ra la la la la ra la.[04:52.997]Nie hab’ ich so etwas gehört und geseh’n![04:57.664]La ra la la la la ra la la la la ra la.[05:02.284]Nie hab’ ich so etwas gehört und geseh’n![05:07.306]La ra la la la la ra la la la la ra la.[05:11.387](gehen marschmäßig ab)[05:14.285]PAMINA und PAPAGENO (lachen)[05:14.424]Könnte jeder brave Mann[05:17.700]solche Glöckchen finden,[05:21.214]seine Feinde würden dann[05:25.234]ohne Mühe schwinden.[05:29.065]Und er lebte ohne sie[05:32.828]in der besten Harmonie![05:36.341]Nur der Freundschaft Harmonie[05:48.201]mildert die Beschwerden,[05:51.984]ohne diese Sympathie[05:57.502]ist kein Glück auf Erden.[06:02.838](Ein Marsch mit Trompeten und Pauken fällt ein.)[06:06.598]GEFOLGE (von innen)[06:06.599]Es lebe Sarastro! Sarastro lebe! –[06:11.142]PAPAGENO[06:11.189]Was soll dies bedeuten? Ich zitt’re, ich bebe! –[06:15.081]PAMINA[06:15.129]O Freund! nun ist’s um uns getan![06:19.492]Dies kündigt den Sarastro an![06:22.022]PAPAGENO[06:22.100]O wär’ ich eine Maus,[06:24.325]wie wollt’ ich mich verstecken,[06:26.081]wär’ ich so klein wie Schnecken,[06:28.392]so kröch’ ich in mein Haus! –[06:30.649]Mein Kind, was werden wir nun sprechen? –[06:39.382]PAMINA[06:39.437]Die Wahrheit – die Wahrheit, sei sie auch Verbrechen! –[06:50.977](Ein Zug von Gefolge; zuletzt fährt Sarastro auf einem Triumphwagen heraus, der von sechs Löwen gezogen wird.)[07:00.358]GEFOLGE[07:00.361]Es lebe Sarastro, Sarastro soll leben![07:06.736]Er ist es, dem wir uns mit Freuden ergeben![07:13.035]Stets mög’ er des Lebens als Weiser sich freu’n. –[07:21.871]Er ist unser Abgott, dem alle sich weih’n.[07:52.029]PAMINA (kniet)[07:52.038]Herr, ich bin zwar Verbrecherin! –[08:02.889]Ich wollte deiner Macht entfliehn. –[08:11.434]Allein die Schuld ist nicht an mir![08:17.967]Der böse Mohr verlangte Liebe,[08:24.765]darum, o Herr, entfloh ich dir! –[08:31.285]SARASTRO[08:31.350]Steh auf, erheit’re dich, o Liebe,[08:42.235]denn ohne erst in dich zu dringen,[08:49.764]weiß ich von deinem Herzen mehr,[08:57.636]du liebest einen ander’n sehr.[09:14.082]Zur Liebe will ich dich nicht zwingen,[09:20.855]doch geb’ ich dir die Freiheit nicht.[09:29.140]Zur Liebe will ich dich nicht zwingen,[09:38.283]doch geb’ ich dir die Freiheit nicht.[09:50.350]PAMINA[09:50.361]Mich rufet ja die Kindespflicht,[09:57.017]denn meine Mutter –[10:00.336]SARASTRO[10:00.374]steht in meiner Macht,[10:03.610]du würdest um dein Glück gebracht,[10:07.619]wenn ich dich ihren Händen ließe. –[10:13.892]PAMINA[10:13.984]Mir klingt der Mutter Namen süße.[10:21.922]Sie ist es – sie ist es –[10:28.545]SARASTRO[10:28.613]und ein stolzes Weib. –[10:34.672]Ein Mann muß eure Herzen leiten,[10:42.763]denn ohne ihn pflegt jedes Weib[10:50.549]aus ihrem Wirkungskreis zu schreiten.[10:59.898](Tamino wird von Monostatos herbeigezerrt.)[11:02.597]MONOSTATOS[11:02.656]Nun, stolzer Jüngling; nur hierher![11:05.164]Hier ist Sarastro, unser Herr! –[11:08.057]PAMINA[11:08.100]Er ist’s,[11:09.469]TAMINO[11:09.472]Sie ist’s,[11:10.726]PAMINA[11:10.727]ich glaub’ es kaum,[11:13.131]TAMINO[11:13.235]sie ist’s,[11:14.693]PAMINA[11:14.738]er ist’s.[11:16.001]TAMINO[11:16.054]es ist kein Traum.[11:18.561]PAMINA und TAMINO[11:18.615]Es schling’ mein Arm sich um ihn/sie her,[11:23.476]und wenn es auch mein Ende wär’[11:26.412]GEFOLGE[11:26.414]Was soll das heißen?[11:27.414]MONOSTATOS[11:27.417]Welch eine Dreistigkeit![11:29.671]Gleich auseinander, das geht zu weit[11:35.936]Dein Sklave liegt zu deinen Füßen,[11:38.528]laß den verweg’nen Frevler büßen.[11:41.289]Bedenk, wie frech der Knabe ist![11:43.552]Durch dieses selt’nen Vogels List (auf Papageno zeigend)[11:45.818]wollt’ er Pamina dir entführen,[11:48.574]allein, ich wußt’ ihn aufzuspüren.[11:52.516]Du kennst mich! – meine Wachsamkeit –[11:55.987]SARASTRO[11:56.051]verdient, daß man ihr Lorbeer streut![12:00.684]He! gebt dem Ehrenmann sogleich –[12:03.128]MONOSTATOS[12:03.191]Schon deine Gnade macht mich reich! –[12:05.949]SARASTRO[12:05.950]nur sieben und siebenzig Sohlenstreich’.[12:11.282]MONOSTATOS[12:11.324]Ach Herr, den Lohn verhofft’ ich nicht.[12:14.837]SARASTRO[12:14.904]Nicht Dank! Es ist ja meine Pflicht[12:17.844]GEFOLGE[12:17.885]Es lebe Sarastro, der göttliche Weise,[12:22.909]er lohnet, und strafet in ähnlichem Kreise.[12:31.542]SARASTRO[12:31.579]Führt diese beiden Fremdlinge[12:36.325]in unser’n Prüfungstempel ein,[12:43.621]bedecket ihre Häupter dann –[12:51.459]sie müssen erst gereinigt sein.[13:04.003](Zwei bringen eine Art Sack und bedecken die Häupter der beiden Fremden.)[13:06.203]GEFOLGE[13:06.258]Wenn Tugend und Gerechtigkeit[13:11.370]den Großen Pfad mit Ruhm bestreu’n,[13:16.813]dann ist die Erd’ ein Himmelreich,[13:25.940]und Sterbliche den Göttern gleich.