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Die Zauberflöte - Singspiel in two acts K620 (1987 Digital Remaster), Act I:Hm! hm! hm! hm! (Papageno, Tamino, Damen) - Wolfgang Sawallisch/Bayerisches Staatsorchester.lrc

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[00:00.000] 作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
[00:02.331]PAPAGENO
[00:02.581](deutet traurig auf sein Schloß am Mund)
[00:02.840]Hm! hm! hm! hm!
[00:07.393]TAMINO
[00:07.643]Der Arme kann von Strafe sagen,
[00:10.161]denn seine Sprache ist dahin!
[00:12.312]PAPAGENO
[00:12.424]Hm! hm! hm! hm!
[00:17.017]TAMINO
[00:17.207]Ich kann nichts tun, als dich beklagen, weil ich zu schwach zu helfen bin!
[00:23.218]Ich kann nichts tun, als dich beklagen, weil ich zu schwach zu helfen bin!
[00:39.976](Die drei Damen erscheinen.)
[00:40.930]ERSTE DAME
[00:41.018](zu Papageno)
[00:41.291]Die Königin begnadigt dich,
[00:43.550]entläßt die Strafe dir durch mich. –
[00:46.310](nimmt ihm das Schloß vom Mund weg)
[00:48.088]PAPAGENO
[00:48.341]Nun plaudert Papageno wieder!
[00:50.865]ZWEITE DAME
[00:51.117]Ja, plaud’re – lüge nur nicht wieder!
[00:52.870]PAPAGENO
[00:53.121]Ich lüge nimmermehr, nein, nein!
[00:55.378]DIE DAMEN
[00:55.629]Dies Schloß soll deine Warnung sein!
[00:57.811]PAPAGENO
[00:57.885]Dies Schloß soll meine Warnung sein!
[01:04.641]ALLE
[01:04.730]Bekämen doch die Lügner alle
[01:09.500]ein solches Schloß vor ihren Mund:
[01:14.009]Statt Haß, Verleumdung, schwarzer Galle
[01:19.801]bestünde Lieb’ und Bruderbund!
[01:38.115]ERSTE DAME
[01:38.370]O Prinz, nimm dies Geschenk von mir,
[01:44.152]dies sendet uns’re Fürstin dir.
[01:48.167](gibt ihm eine goldene Flöte)
[01:49.922]Die Zauberflöte wird dich schützen,
[01:55.028]im größten Unglück unterstützen.
[01:58.038]DIE DAMEN
[01:58.288]Hiermit kannst du allmächtig handeln,
[02:02.078]der Menschen Leidenschaft verwandeln,
[02:05.851]der Traurige wird freudig sein,
[02:12.181]den Hagestolz nimmt Liebe ein.
[02:17.955]​ALLE
[02:18.203]O! so eine Flöte ist mehr
[02:23.234]als Gold und Kronen wert,
[02:26.234]denn durch sie wird Menschenglück
[02:36.371]und Zufriedenheit vermehrt.
[02:47.407]PAPAGENO
[02:47.752]Nun ihr schönen Frauenzimmer,
[02:50.761]darf ich? So empfehl’ ich mich.
[02:53.594]DIE DAMEN
[02:53.606]Dich empfehlen kannst du immer,
[02:56.613]doch bestimmt die Fürstin dich,
[02:58.877]mit dem Prinzen ohn’ Verweilen
[03:01.136]nach Sarastros Burg zu eilen.
[03:03.368]PAPAGENO
[03:03.449]Nein dafür bedank’ ich mich.
[03:06.323]Von euch selbster hörte ich,
[03:08.582]daß er wie ein Tigertier.
[03:10.841]Sicher ließ’ ohn’ alle Gnaden
[03:12.895]mich Sarastro rupfen, braten,
[03:15.399]setzte mich den Hunden für.
[03:17.889]DIE DAMEN
[03:17.913]Dich schützt der Prinz, trau ihm allein,
[03:20.470]dafür sollst du sein Diener sein.
[03:22.974]PAPAGENO (für sich)
[03:23.017]Daß doch der Prinz beim Teufel wäre.
[03:26.004]Mein Leben ist mir lieb.
[03:28.513]Am Ende schleicht, bei meiner Ehre,
[03:30.771]er von mir wie ein Dieb. –
[03:35.279]ERSTE DAME
[03:35.357]Hier, nimm dies Kleinod, es ist dein.
[03:38.365](Sie überreicht ihm ein Kästchen mit einem Glockenspiel.)
[03:38.616]PAPAGENO
[03:38.619]Ei! ei! was mag darinnen sein? –
[03:41.075]DIE DAMEN
[03:41.157]Darinnen hörst du Glöckchen tönen!
[03:43.395]PAPAGENO
[03:43.397]Werd’ ich sie auch wohl spielen können?
[03:45.965]DIE DAMEN
[03:45.983]O ganz gewiß! ja ja gewiß!
[03:48.741]ALLE
[03:48.777]Silberglöckchen, Zauberflöten
[03:54.299]sind zu eurem/unserm Schutz vonnöten!
[03:59.631]Lebet wohl! wir wollen gehn!
[04:04.639]Lebet wohl – auf Wiedersehn!
[04:14.004](Alle wollen gehen.)
[04:14.138]TAMINO
[04:14.177]Doch schöne Damen saget an ...
[04:16.730]PAPAGENO
[04:16.731]... wo man die Burg wohl finden kann? –
[04:20.230]TAMINO und PAPAGENO
[04:20.238]... wo man die Burg wohl finden kann?
[04:38.954]DIE DAMEN
[04:39.628]Drei Knäbchen, jung, schön, hold und weise
[04:44.649]umschweben euch auf eurer Reise.
[04:50.168]Sie werden eure Führer sein,
[04:55.194]folgt ihrem Rate ganz allein.
[04:59.957]TAMINO und PAPAGENO
[05:00.140]Drei Knäbchen, jung, schön, hold und weise
[05:05.016]umschweben uns auf uns’rer Reise? –
[05:10.289]DIE DAMEN
[05:10.534]Sie werden eure Führer sein,
[05:15.803]folgt ihrem Rate ganz allein.
[05:20.639]TAMINO und PAPAGENO
[05:20.641]So lebet wohl! wir wollen gehn;
[05:25.728]lebt wohl, lebt wohl, auf Wiedersehn!
[05:30.495]ALLE
[05:30.746]So lebet wohl! wir wollen gehn!
[05:35.764]lebt wohl, lebt wohl, auf Wiedersehn!
[05:52.395](Verwandlung: ein prächtiges Zimmer in ägyptischem Stil.)
[05:54.149](Zwei Sklaven tragen schöne Polster nebst einem feinen türkischen Tisch herein und breiten Teppiche aus. Monostatos tritt herein, gefolgt von Pamina, die von Sklaven geführt wird.)
文本歌词 试听
作曲 : Wolfgang Amadeus Mozart
PAPAGENO
(deutet traurig auf sein Schloß am Mund)
Hm! hm! hm! hm!
TAMINO
Der Arme kann von Strafe sagen,
denn seine Sprache ist dahin!
PAPAGENO
Hm! hm! hm! hm!
TAMINO
Ich kann nichts tun, als dich beklagen, weil ich zu schwach zu helfen bin!
Ich kann nichts tun, als dich beklagen, weil ich zu schwach zu helfen bin!
(Die drei Damen erscheinen.)
ERSTE DAME
(zu Papageno)
Die Königin begnadigt dich,
entläßt die Strafe dir durch mich. –
(nimmt ihm das Schloß vom Mund weg)
PAPAGENO
Nun plaudert Papageno wieder!
ZWEITE DAME
Ja, plaud’re – lüge nur nicht wieder!
PAPAGENO
Ich lüge nimmermehr, nein, nein!
DIE DAMEN
Dies Schloß soll deine Warnung sein!
PAPAGENO
Dies Schloß soll meine Warnung sein!
ALLE
Bekämen doch die Lügner alle
ein solches Schloß vor ihren Mund:
Statt Haß, Verleumdung, schwarzer Galle
bestünde Lieb’ und Bruderbund!
ERSTE DAME
O Prinz, nimm dies Geschenk von mir,
dies sendet uns’re Fürstin dir.
(gibt ihm eine goldene Flöte)
Die Zauberflöte wird dich schützen,
im größten Unglück unterstützen.
DIE DAMEN
Hiermit kannst du allmächtig handeln,
der Menschen Leidenschaft verwandeln,
der Traurige wird freudig sein,
den Hagestolz nimmt Liebe ein.
​ALLE
O! so eine Flöte ist mehr
als Gold und Kronen wert,
denn durch sie wird Menschenglück
und Zufriedenheit vermehrt.
PAPAGENO
Nun ihr schönen Frauenzimmer,
darf ich? So empfehl’ ich mich.
DIE DAMEN
Dich empfehlen kannst du immer,
doch bestimmt die Fürstin dich,
mit dem Prinzen ohn’ Verweilen
nach Sarastros Burg zu eilen.
PAPAGENO
Nein dafür bedank’ ich mich.
Von euch selbster hörte ich,
daß er wie ein Tigertier.
Sicher ließ’ ohn’ alle Gnaden
mich Sarastro rupfen, braten,
setzte mich den Hunden für.
DIE DAMEN
Dich schützt der Prinz, trau ihm allein,
dafür sollst du sein Diener sein.
PAPAGENO (für sich)
Daß doch der Prinz beim Teufel wäre.
Mein Leben ist mir lieb.
Am Ende schleicht, bei meiner Ehre,
er von mir wie ein Dieb. –
ERSTE DAME
Hier, nimm dies Kleinod, es ist dein.
(Sie überreicht ihm ein Kästchen mit einem Glockenspiel.)
PAPAGENO
Ei! ei! was mag darinnen sein? –
DIE DAMEN
Darinnen hörst du Glöckchen tönen!
PAPAGENO
Werd’ ich sie auch wohl spielen können?
DIE DAMEN
O ganz gewiß! ja ja gewiß!
ALLE
Silberglöckchen, Zauberflöten
sind zu eurem/unserm Schutz vonnöten!
Lebet wohl! wir wollen gehn!
Lebet wohl – auf Wiedersehn!
(Alle wollen gehen.)
TAMINO
Doch schöne Damen saget an ...
PAPAGENO
... wo man die Burg wohl finden kann? –
TAMINO und PAPAGENO
... wo man die Burg wohl finden kann?
DIE DAMEN
Drei Knäbchen, jung, schön, hold und weise
umschweben euch auf eurer Reise.
Sie werden eure Führer sein,
folgt ihrem Rate ganz allein.
TAMINO und PAPAGENO
Drei Knäbchen, jung, schön, hold und weise
umschweben uns auf uns’rer Reise? –
DIE DAMEN
Sie werden eure Führer sein,
folgt ihrem Rate ganz allein.
TAMINO und PAPAGENO
So lebet wohl! wir wollen gehn;
lebt wohl, lebt wohl, auf Wiedersehn!
ALLE
So lebet wohl! wir wollen gehn!
lebt wohl, lebt wohl, auf Wiedersehn!
(Verwandlung: ein prächtiges Zimmer in ägyptischem Stil.)
(Zwei Sklaven tragen schöne Polster nebst einem feinen türkischen Tisch herein und breiten Teppiche aus. Monostatos tritt herein, gefolgt von Pamina, die von Sklaven geführt wird.)